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Die Gemeinde Despetal mit den Ortsteilen Barfelde, Eitzum und Nienstedt verdankt ihre Besiedlung der sächsischen Landnahme um ca. 500 n. Chr. Barfelde wurde 1013 als "Berivilti" erstmalig erwähnt. 1996 konnte Eitzum seinen 1000. Geburtstag feiern. Nachdem zunächst angenommen wurde, dass die erste urkundliche Erwähnung Eitzums 1022 erfolgte, hat die neuere Forschung ergeben, dass Eitzum bereits in einer Urkunde des Bischofs Bernward von Hildesheim von 996 unter der Bezeichnung "Ekihem" auftaucht. Im Jahre 996 übertrug der Bischof Ländereien in Ekihem an die von ihm im gleichen Jahr gegründete Kreuzkapelle, an deren Stelle später die Michaeliskirche in Hildesheim tritt. In späteren Urkunden wird Eitzum auch als Eicem bzw. Ecem bezeichnet. Aus diesen früheren Namensformen entwickelte sich der heutige Name. "Ekihem, quantum ebi possidemus, ...", d.h. "... soviel Land wir hier besitzen." Ortsnamensforscher sind sich darin einig, dass "Ekihem" soviel wie "Eichheim" bedeutet, also Wohnplatz bei den Eichen. Der Ort Nienstedt erscheint im Jahre 1174 zum ersten Male in einer Urkunde. 1210 unterschreibt der Hildesheimer Bischof auf seinem bischöflichen Hofe in Nienstedt eine Urkunde. In ihr wird der Priester Henricus erwähnt, der älteste bekannte Seelsorger von Nienstedt. So hat es also bereits um das Jahr 1200 in Nienstedt eine Kirche gegeben. Die heutige Kirche ist 1894/95 aus Backsteinen im neugotischen Stil erbaut worden.
Textzitat: Samtgemeinde Gronau (Leine)
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